Wie wird Pils gebraut

Basis für jeden Brauvorgang ist ein gutes Wasser, je weicher umso besser, wahrscheinlich der wichtigste Grund, das Kulmbach und Pilsen Bierhauptstädte sind. Dazu die Grundzutaten Malz, Hopfen und Hefe. Die Bitterstoffe im Hopfen verleihen einen typischen, leicht bitteren Geschmack. Bekannte Hopfengebiete sind die Hallertau und Saaz, dessen Hopfen vom Pilsner Urquell verwendet wird.

Seine Vollmundigkeit gewinnt das Bier durch Malz, dies ist getrocknetes, gekeimtes Getreide, vorwiegend aus Gerstenkorn. Auch die Hefe beeinflusst den Geschmack und verwandelt den Zucker in Alkolhol und Kohlendioxid.

Der Brauprozess beginnt in der Mälzerei. Der vorbereitete, vorher getrocknete und abgestandene Malz wird geschrotet und mit Wasser gemischt, es entsteht eine breiige Maische. Diese wird erhitzt, was eine Zuckerspaltung verursacht. Später entsteht die Bierwürze und diese wird mit dem Hopfen gekocht.

Es erfolgt die Gärung, die mindestens sieben Tage dauert. Anschliessend reift das Bier noch mindestens 20 Tage. Dann wird das Bier gefiltert und von überflüssigen Hefezellen befreit.